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Stockwinden – Stahlwinden und Zahnstangenwinden für schwere Lasten

Stockwinden, Stahlwinden und Zahnstangenwinden sind handbetriebene mechanische Hebegeräte mit Zahnstange zum Heben und Positionieren schwerer, starrer Lasten. Die Gutman KFE Modelle werden über eine Handkurbel und ein Zahnradgetriebe betrieben – ohne elektrischen oder hydraulischen Antrieb.

Im Sortiment stehen Ausführungen mit einer Tragfähigkeit von 1,5, 3, 5 und 10 t zur Verfügung; Modelle mit 16 und 20 t sind auf Anfrage erhältlich. Stockwinden werden bei Montage, Wartung und Service sowie überall dort eingesetzt, wo kontrolliertes manuelles Heben ohne externe Energiequelle erforderlich ist.

Stockwinden im Angebot

Stockwinde – Zahnstangenwinde Gutman KFE

Netto: 145,00 305,00  145,00 305,00 
Brutto: 181,25 381,25  181,25 381,25 
Ausführung wählen Dieses Produkt weist mehrere Varianten auf. Die Optionen können auf der Produktseite gewählt werden
Gewicht n. a.
Tragfähigkeit - kg

1500, 3000, 5000, 10000

Was ist eine Stockwinde und wie funktioniert sie?

Eine Stockwinde ist ein handbetriebenes mechanisches Hebegerät mit Zahnstange. Je nach Hersteller und Markt werden für diese Bauart auch die Bezeichnungen Stahlwinde und Zahnstangenwinde verwendet. In Österreich ist außerdem der Begriff Südbahnwinde gebräuchlich.

Durch Drehen der Handkurbel wird das Zahnradgetriebe betätigt und die Zahnstange bewegt. Dadurch lässt sich die Last kontrolliert heben oder senken. Die KFE-Ausführung verfügt über eine obere und eine untere Lastaufnahmefläche, sodass Lasten mit unterschiedlich hohen Aufnahmepunkten angehoben werden können.

Wo werden Stockwinden und Stahlwinden eingesetzt?

Stockwinden werden zum manuellen Heben und Positionieren starrer Lasten eingesetzt, wenn kein elektrischer oder hydraulischer Antrieb erforderlich oder verfügbar ist.

  • Industrie und Maschinenbau – Anheben und Positionieren von Maschinen, Baugruppen und anderen schweren Lasten.
  • Bauwesen und Montage – kontrolliertes Positionieren von Konstruktionselementen, Trägern und Montagebauteilen.
  • Logistik und Containerhandling – Anheben und Ausrichten starrer Lasten, sofern ein geeigneter und sicherer Aufnahmepunkt vorhanden ist.
  • Service und Wartung – temporäres Anheben bei Service- und Montagearbeiten; vor Arbeiten an der angehobenen Last ist eine zusätzliche sichere Abstützung erforderlich.

Für andere Hebeaufgaben sehen Sie sich auch unsere Handkettenzüge, Mehrzweckzüge und das gesamte Sortiment an manuellen und elektrischen Hebezeugen an.

Stockwinde oder Hydraulikheber – worin liegt der Unterschied?

Der Hauptunterschied liegt im Funktionsprinzip. Die Stockwinde arbeitet mechanisch mit Zahnstange und Zahnradgetriebe, während ein Hydraulikheber die Last über ein Hydrauliksystem anhebt. Die Stockwinde benötigt weder einen Hydraulikkreis noch eine Stromversorgung.

Welche Lösung besser geeignet ist, hängt von Last, Aufnahmepunkt, Hubhöhe und Arbeitsumgebung ab. Stockwinden eignen sich besonders für kontrolliertes manuelles Positionieren starrer Lasten und für Einsätze ohne externe Energiequelle.

Sichere Anwendung von Stockwinden

Vor dem Anheben sind Tragfähigkeit, Lastgewicht, Zustand des Mechanismus und Auflagefläche zu prüfen. Die Stockwinde muss während des Einsatzes senkrecht auf einer festen und stabilen Unterlage stehen, die die auftretende Belastung sicher aufnehmen kann.

  • Überschreiten Sie niemals die angegebene Nenntragfähigkeit.
  • Positionieren Sie die Last korrekt auf der vorgesehenen Lastaufnahmefläche.
  • Betätigen Sie die Handkurbel ausschließlich von Hand und verlängern Sie sie nicht mit zusätzlichen Hebeln.
  • Lassen Sie angehobene Lasten nicht unbeaufsichtigt.
  • Bevor an einer angehobenen Last gearbeitet wird, muss diese mit einem geeigneten Hilfsmittel zusätzlich sicher abgestützt werden.
  • Die Stockwinde ist nicht zum dauerhaften Halten oder Fixieren einer angehobenen Last vorgesehen.

Wichtig: Laut KFE-Anleitung ist die Tragfähigkeit der unteren bzw. seitlichen Lastaufnahmefläche um 30 % geringer als die Nenntragfähigkeit der Winde. Dieser Wert ist bei der Modellauswahl und beim gewählten Aufnahmepunkt zu berücksichtigen.

CE-Konformität und Norm EN 13157

Für Gutman KFE Stockwinden liegt eine CE-Konformitätserklärung vor; die technische Dokumentation verweist auf die Norm EN 13157. Die Konstruktion arbeitet mit Zahnstange und mechanischem Getriebe und ist für das manuelle Heben und Senken von Lasten unter den vorgeschriebenen Einsatzbedingungen ausgelegt.

Beachten Sie für einen sicheren Betrieb stets die Gebrauchsanweisung, die vorgesehenen Prüfungen und die geltenden Arbeitsschutzvorschriften.

Wie wählt man die passende Stockwinde aus?

Bei der Auswahl einer Stockwinde sollten Sie nicht nur auf die Nenntragfähigkeit achten. Prüfen Sie das Gewicht der Last, den Aufnahmepunkt, die erforderliche Hubhöhe, den verfügbaren Platz und die Tragfähigkeit des Untergrunds.

  • Tragfähigkeit: Wählen Sie ein Modell, dessen Nenntragfähigkeit zur tatsächlichen Last passt.
  • Aufnahmepunkt: Prüfen Sie, ob die obere oder die untere Lastaufnahmefläche verwendet wird; die untere bzw. seitliche Lastaufnahmefläche ist um 30 % geringer belastbar.
  • Hubhöhe: Prüfen Sie die erforderliche Anfangs- und Endhöhe für die konkrete Anwendung.
  • Untergrund: Die Auflagefläche muss fest, stabil und für die gesamte Belastung ausreichend tragfähig sein.
  • Arbeitsraum: Berücksichtigen Sie den Platz für die Handkurbel, den Zugang zur Last und die Möglichkeit einer sicheren zusätzlichen Abstützung.

Im Sortiment stehen KFE-Modelle mit 1,5, 3, 5 und 10 t Tragfähigkeit zur Verfügung; Ausführungen mit 16 und 20 t sind auf Anfrage erhältlich. Wenn Sie bei der Auswahl unsicher sind, senden Sie uns Lastgewicht, benötigte Hubhöhe und eine Beschreibung des Aufnahmepunkts – wir unterstützen Sie bei der passenden Ausführung.

Häufig gestellte Fragen zu Stockwinden und Stahlwinden

Eine Stockwinde ist ein handbetriebenes mechanisches Hebegerät mit Zahnstange. Je nach Hersteller und Markt werden für diese Bauart auch die Bezeichnungen Stahlwinde und Zahnstangenwinde verwendet. Die Last wird über Handkurbel und Zahnradgetriebe kontrolliert angehoben oder abgesenkt.
Berücksichtigen Sie Lastgewicht, Aufnahmepunkt, erforderliche Hubhöhe und Untergrund. Die Nenntragfähigkeit darf nicht überschritten werden. Bei Verwendung der unteren bzw. seitlichen Lastaufnahmefläche ist die zulässige Tragfähigkeit laut KFE-Anleitung um 30 % geringer als die Nenntragfähigkeit der Winde.
Nein. Die Auflagefläche muss fest, stabil und ausreichend tragfähig sein. Die Stockwinde muss während des Betriebs in senkrechter Position stehen. Ein instabiler oder ungeeigneter Untergrund ist für den sicheren Einsatz nicht zulässig.
Nein. Die Stockwinde dient zum Heben und Senken der Last. Bevor Arbeiten an der angehobenen Last durchgeführt werden, muss diese mit einem geeigneten Hilfsmittel sicher zusätzlich abgestützt werden. Eine angehobene Last darf nicht unbeaufsichtigt bleiben.
Die Stockwinde arbeitet mechanisch mit Zahnstange und Zahnradgetriebe. Ein Hydraulikheber hebt die Last dagegen über ein Hydrauliksystem. Die Stockwinde benötigt daher weder einen Hydraulikkreis noch eine Stromversorgung.
Die technische Dokumentation der Gutman KFE Stockwinde enthält eine CE-Konformitätserklärung und verweist auf die Norm EN 13157.
Im Kontext dieser Bauart werden die Begriffe Stockwinde, Stahlwinde und Zahnstangenwinde für mechanische Hebegeräte mit Zahnstangenmechanik verwendet; auch Zahnstangenheber kommt als Marktbegriff vor. In Österreich ist außerdem die Bezeichnung Südbahnwinde gebräuchlich. Entscheidend für die Auswahl sind die konkrete Bauart, der Aufnahmepunkt und die zulässige Tragfähigkeit.